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Dart Pfeil

Dart

Der Präzessionssport mit den drei kleinen Pfeilen findet weltweit immer mehr Anhänger. Nicht zuletzt deshalb, weil er so gut wie keine Anforderungen an Alter oder körperliche Fitness an den Spieler stellt. Das Einzige das zählt ist die Treffsicherheit.

Darts News

Seit dem 27. Januar läuft das PDC Darts Masters 2017. Gleich am ersten Tag bezwang Phil Taylor, der 16fache Weltmeister, den Newcomer Michael Smith mit 10 : 6 und verkündete, dass er nun doch den wohlverdienten Ruhestand anstrebt. Die Weltmeisterschaft zum Jahreswechsel soll seinen Abschied einläuten.
Ab dem 02. Februar wird – immer donnerstags – die Premier League bei „Sport1“ im Fernsehen übertragen. Diese Spiele der Besten laufen bis zur Finalentscheidung am 18. Mai und geben so jedem Fan einen festen Termin im Kalender vor.

Geschichte

Das Werfen von Pfeilen auf ein bestimmtes Ziel hat wohl schon prähistorische Wurzeln. Schon die Römer der Antike nutzen ca. 0,5 m lange Pfeile (Plumbata), die vom Aufbau her den heutigen Dartpfeilen sehr ähneln.
Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts etablierte sich dieses Spiel in England. Zunächst wurden Truthahnfedern verwendet, die 1898 von Papierflights abgelöst wurden, da diese eine stabilere Flugbahn garantierten.

Dart Game

This is no game of chance

Die britische Insel gilt auch als Ursprungsland dieses sportlichen Wettkampfs, obwohl es zu Beginn wohl einige Wirren gab. Das Spiel hatte um die Jahrhundertwende viele Anhänger und wurde gern in den Pubs gespielt. Im Jahre 1908 wurde schließlich ein Gastwirt angeklagt, wegen verbotener Glücksspiele – es handelte sich hierbei um Darts.

Die folgende Gerichtsverhandlung ist legendär, denn im Zweikampf zwischen einem Gerichtsdiener und dem seinerzeit besten anwesenden Dartspieler war deutlich ersichtlich, dass es reines Können ist und mit Glück wenig zu tun hat, die richtigen Felder zu treffen. Während der Spieler „Bigfoot“ zuerst dreimal in die 20 und anschließend dreimal die Doppel-20 traf, hatte der Gerichtsdiener Mühe, überhaupt einen Pfeil in die Scheibe zu platzieren. Das Urteil stand fest: Es ist kein Glücksspiel!

Was man zum Dartspielen braucht – Die Pfeile

Ein Dartpfeil besteht aus mehreren Teilen. Diese miteinander so zu kombinieren, dass ein für den Spieler individuell optimales Spielgerät entsteht, ist die erste Kunst des Darts.

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Bewertung
Gewicht28 g~ 20 g22 g, 24 g, 26 g21 g
Barrel Material90% Wolfram Tungsten SteelAluminium95% Titan Tungsten Steel90% Wolfram Tungsten Steel
SchaftNylonStainless SteelTitanNylon
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Die Spitze, Tip oder Point

Für Soft- bzw. E-Darts besteht die Spitze aus Kunststoff, für Steeldarts aus Stahl. Unterschiedliche Längen und Stärken machen die ersten Variablen aus.

Barrel

Das „Fässchen“ gibt dem Pfeil Gewicht und dem Spieler eine Grifffläche. Unterschiedliche Metalle (Messing, Wolfram und Nickel) in verschiedenen Beimengungen ergeben das ganz spezielle Gewicht. Relativ hohe Wolfram-Anteile erhöhen das Gewicht und ermöglichen einen schlankeren Barrel. So ist es dem Spieler möglich, die Pfeile sehr dicht nebeneinander zu platzieren. Dickere Barrels liegen dagegen besser in der Hand.

Shaft

Als Verbindung zwischen dem Barrel und den Federn, „Flights“, macht der Shaft den eigentlichen Pfeil aus. Die Länge bestimmt die Flugsicherheit und somit die Zielgenauigkeit des Wurfs. Als Material stehen Aluminium, Nylon und Carbon zur Auswahl.

Flights

Die Flügel regeln die Flugsicherheit und geben Raum für inspirierende Motive. Sie sind heute größtenteils aus Kunststoff in unterschiedlichen Formen auf dem Markt.
Soweit die Grundausstattung. Einige Zusammenstellungen sind mit speziellen Zusätzen versehen:

O-Ring

Dies ist ein kleiner Gummiring, der zwischen Barrel und Shaft gesetzt wird und verhindert, dass sich die Verbindung lockert. Der Shaft aus Kunststoff kann darauf verzichten.

Collar

Dieses Ringlein sichert die Stelle, an der die Flights im Shaft stecken. Allerdings wird er nur bei einem Kunststoffshaft benötigt.

Protector

Das ist ein kleines Klemmchen, das das Ende der Flights festigt und absichert. Er verhindert sogenannte „Robin-Hood-Treffer“, die den erstgeworfenen Pfeil zerstören können. Zudem werden solche – zugegeben sehr imposante – Treffer ja nicht gezählt, weil die Spitze die Scheibe nicht berührt.

Die Scheibe

Als Urversion der Zielscheibe wird hier das Wagenrad benannt, das mit seinen Speichen eine klare Abtrennung zwischen den Feldern zuließ. Die Radnabe war auch damals schon das „Bullseye“, die beste Stelle für eine hohe Punktzahl. Die Scheibe mit den Einteilungen, wie wir sie heute kennen, wurde 1896 von einem englischen Zimmermann so festgelegt, wohl um den Schwierigkeitsgrad zu optimieren.

Die 20 „Tortenstückchen“, die den Kreis um das Bull bilden sind noch in verschiedenwertige Segmente unterteilt. Der äußere Ring zählt die angegebene Punktzahl doppelt, der mittlere Ring verdreifacht sie. Die Mitte, das Bull zähl 25 Punkte, die Mitte der Mitte, das Bullseye bringt 50 Zähler. Zur besseren Unterscheidung sind die nebeneinliegenden Felder in Kontrastfarben gehalten. Als Material dienen dicht nebeneinandergelegte Sisalfasern, für den Hausgebrauch sind auch Scheiben aus Kork oder Papier erhältlich.

 

Surround

Dies ist ein breiter Rand um die Dartscheibe, der die Wand schützt, falls einmal ein Pfeil daneben geht. Er sollte weder in Privathaushalten noch in Gastwirtschaften jemals fehlen. Für Anfänger und fortgeschrittene Tagesstunden empfiehlt sich auch ein Auffangfeld, das einen größeren Bereich im Umfeld der Zielscheibe abdeckt. Hier geht’s zu unseren Surround und Zubehören..

Steeldarts oder Softdarts

Das Werfen mit Metallspitzen ist dem Ursprung wohl näher, verbreitet eine „authentische Jagt-Atmosphäre“, „ist für den ganzen Mann“. Doch muss man hier auch ein gewisses Mathe-Talent vorweisen, denn wer sich verrechnet, kann sich und den anderen das Spiel verderben.

Wer die Treffsicherheit und die Konzentrationsfähigkeit seiner Kinder trainieren möchte, sollte lieber mit Softdarts beginnen. Das Verletzungsrisiko ist gering, da die Pfeile aus Kunststoff und abgerundet sind. Man kann aus verschiedenen Spielvarianten wählen, das Board rechnet selbstständig und ersetzt den Caller. Von Menschen mit „Rechendefizit“ und Familien werden diese Scheiben deshalb bevorzugt. Beim E-Darts können bis zu 16 Spieler mitmachen und ihnen stehen dabei, je nach Gerät, bis zu 150 Spielvarianten zur Auswahl.

Hier ein Überblick der Softdarts

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Bewertung
Gewicht18 g / 20 g16 g17 g16 g
Länge-15.5 cm-15.5 cm
Barrel Material90% WolframMessingMessingMessing
SchaftNylonAluminiumAluminiumAluminium
Preis

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Der Spielplatz

Die Scheibe für Steeldarts ist richtig an der Wand platziert, wenn die Mitte des Bullseye 1,73 m über dem Boden ist. Für Softdarts werden nur 1,72 m ausgewiesen.
Die Linie am Boden, die nicht übertreten werden darf, liegt genau 2,37 m von der Dartscheibe entfernt. (Für Softdarts misst man 2,44 m.)

Man misst in der Diagonale zwischen Mitte des Bullseye und Oche genau 2,93 m.
Das Oche (geschrieben und „Ocki“ gesprochen) bezeichnet sowohl die Positionslinie des Spielers als auch den Raum zwischen Scheibe und Spieler. Bei Turnieren ist dies eine mehrere cm dicke Platte, die es dem Spieler ermöglicht, schnell und problemlos den richtigen Stand zu finden. Zudem schützt das Oche den Boden, für den Fall, dass ein Dart nicht in der Scheibe stecken bleibt.
Hinter dem Oche wird dem Spieler ein Raum von 1,25 m Tiefe zugeteilt.
Der Abstand zwischen Scheibenmitte und einer Zimmerwand soll mindestens 0,90 m betragen. Zwei nebeneinander hängende Scheiben benötigen 1,80 m Zwischenraum.

Das Spiel – die Regeln

Es ist ein Wettstreit darum, welcher Mitspieler wohl die präzisesten Treffer landen kann. Abwechselnd wirft jeder Spieler drei Pfeile auf die Scheibe. Allen Feldern sind bestimmte Punktwerte zugeordnet, die bei einem Treffer ausgezählt und aufgeschrieben werden.
Beim Steeldarts ist hierbei entscheidend, dass die Spitze des Pfeils in der Scheibe steckt oder sie zumindest berührt.

Hängt der Dart so zwischen zwei anderen Pfeilen, dass die Spitze nicht die Scheibe tangiert, zählt er nichts. Pfeile, die herausfallen, bevor der Caller sie registriert hat oder der Spieler sie eigenhändig herauszieht, haben keinen Nennwert. Auch der spektakuläre „Robin-Hood-Treffer“ mittig in einen anderen Pfeil bringt leider überhaupt keine Zäher für den Könner.
Wie viele Punkte in welcher Reihenfolge und mit welchem Schwierigkeitsgrad zu treffen sind, entscheidet die im Vorfeld festgelegte Spielart.
Hier sind einige Spielarten aufgeführt:

501 (und andere Zahlen)

Hier geht es darum, Punkte in vorgegebener Anzahl – 501 Zähler sind es bei den meisten Darts-Turnieren – durch geschickt berechnete Treffer abzuwerfen. Beenden kann man das Spiel nur mit einem punktgenauen Wurf. Ein Treffer mit zu hoher Punktzahl macht den ganzen Wurf (3 Pfeile) ungültig.
Der Schwierigkeitsgrad kann erhöht werden durch Zusatzregeln wie …
– Double Out: Für einen Abschluss muss ein Doppelfeld getroffen werden;
– Master Out: Hier sind sowohl Doppel- als auch Triple-Felder für den Abschluss erlaubt;
– Double In: (gern in Kombination mit Double Out) Bei dieser Variante werden die Punkte erst dann gezählt, wenn der Spieler ein Doppelfeld getroffen hat.

Round the Clock

Hier geht es darum, Felder der Reihe nach abzuschießen. Ob man bei 20 beginnt und auf 1 bzw. Bull herunterspielt oder bei 1 beginnend hinauf treffen muss, legen die Mitspieler vor Spielbeginn fest.
Inwieweit Doppel- und Triple-Felder berücksichtigt werden, getroffen werden müssen und wie viel sie dann an Punkten in die Wertung einbringen, sollte ebenfalls dringend vorher geklärt werden, damit kein Streit entsteht.

Fuchsjagd

Ein Spiel für zwei Spieler, das eben einer Jagd gleicht. Der Fuchs (erster Spieler) beginnt in der 18, der Jäger in der 20. Nun gilt es, so treffsicher wie möglich alle Felder im Uhrzeigersinn zu treffen. Ist der Jäger besser, hat er den Fuchs schnell eingeholt. Der Fuchs gewinnt, wenn er „das Rad“ umrundet hat und wieder bei der 18 angekommen ist.

Begriffe aus dem Spielverlauf

Average – der Mittelwert
Dies ist ein sehr interessanter Aspekt zur Leistungseinschätzung. Hierbei werden die erzielten Werte eines Wurfs, also von drei Pfeilen, addiert und durch 3 geteilt. Dieser Wert wird während der gesamten Spielzeit aktualisiert.
Der bislang höchste Average, der im Fernsehen übertragen wurde, erzielte Michel van Gerwen 2016. Er betrug 123,40.
Er schlug damit den bisherigen Rekord von Phil Taylor aus 2010 mit 118,66.

Caller

Das ist der Mann, der an der Seite steht und die Werte ansagt und die Spieler aufruft. Hier können Sie die bekanntesten Caller der PDC sehen..

Leg

Das bezeichnet einen Satz für das laufende Spiel. In der Praxis bedeutet das: Wer die Punktzahl zuerst erreicht, bekommt das Leg gutgeschrieben, hat das Leg gewonnen.

Set

Einige Turniere, die über eine hohe Distanz laufen, werden gern in Sets unterteilt. Hier gilt: 3 Legs = 1 Set. Die Legs werden dann auf Null gestellt und für das nächste Set neu gezählt. Das hat eine entspannende Wirkung auf die Spieler. Es macht nämlichen einen emotionalen Unterschied, ob man beispielsweise 12 Legs oder 4 Sets im Rückstand ist.

180

Das ist die höchste Punktzahl, die mit drei Pfeilen zu erzielen ist. Deswegen wird sie vom Caller auch immer besonders „formschön“ ausgerufen und die Zuschauer heben die Schildchen als Zeichen der begeisterten Anerkennung, wenn ein Spieler diese Punktzahl erreicht hat.
Die Redewendung „Jetzt bin ich aber auf 180!“ hat übrigens ursprünglich nichts mit Darts zu tun.

9-Darter – das perfekte Spiel

Mit drei Würfen zu je drei Pfeilen ein Spiel 501 Double out auszumachen gilt als das perfekte Spiel. Denn hier hat es der Spieler durch Präsession und Geschick geschafft, schnellstmöglich das Spiel zu beenden. Mathematisch gibt es 71 Kombinationen zu diesem Ziel.
Bei Turnieren wird für einen 9-Darter ein gesondertes Bonusgeld ausgelobt, das am Schluss auf alle Spieler, die es geschafft haben, verteilt wird. Deswegen ist es von dem ersten Spieler, der das perfekte Spiel gemacht hat, nicht gern gesehen, wenn es noch ein Zweiter – oder gar Dritter – schafft.

Fernsehübertragung

Sport1

Die Übertragungen der Dartsturniere auf dem Fernsehsender „Sport1“ werden seit 2005 von Elmar Paulke kommentiert. Der Fernsehmoderator kennt sich in diesem Sport gut aus. Er finanzierte sich sein Studium als Tennislehrer und gilt als Fachmann für Tennis, Darts und Golf.
Mit „GAME ON! Die verrückte Welt des Darts“ hat er ein über 200-seitiges Buch herausgebracht, in dem er Fakten, Hintergründe und Geschichten über diesen Sport berichtet.

An seiner Seite ist der legendäre Tomas Shorty Schleifstein Seyler. Er ist am 16. 07. 1974 in Bremerhaven geboren und spielt unter dem Namen „Shorty“ seit 1993 Darts. Der mehrfache Deutsche Meister ist seit 2005 bei der PDC und läuft zu „Tage wie diese“ von Die Toten Hosen ein.
Den Beinamen „Schleifstein“ hat er, seit er sich als Kommentator eines Spiels vor Aufregung nicht beruhigen konnte, weil ein Spieler vor dem Oche Punkte um Punkte verlor, weil ihm die neuen, zu spitzen Pfeile immer wieder aus der Scheibe fielen. Hätte er einen Schleifstein dabei, könnte er die Spitzen leicht anrauen und es gäbe kein Problem, so seine oft bekundete Meinung.

Dart-Organisationen – ein kleiner Überblick

BDO – British Darts Organisation

Dieser Verband wurde 1973 gegründet und kümmert sich um die Verbreitung des Darts und Veröffentlichungen von Turnieren, vorrangig in Großbritannien und den Niederlanden. Seit 1978 richtet er Weltmeisterschaften, seit 2001 auch für Damen, aus.

WDF – World Darts Federation

Hier haben sich 1976 15 Landesverbände des Darts zusammengeschlossen, um diese Sportart bekannt zu machen und zu fördern.

PDC – Professional Darts Corporation

Da sich einige Spieler in der BDO nicht mehr richtig aufgehoben fühlten, schlossen sich 16 von ihnen 1992 zur PDC zusammen und nahmen „die Sache selbst in die Hand“. Phil Taylor ist einer von ihnen.
Dieser Verband richtet seit 1994 Weltmeisterschaften aus. Die World Professional Darts Championship finden immer zum Jahreswechsel statt und werden seit 2005 über den Fernsehsender „Sport1“ auch in Deutschland ausgestrahlt.
Unicorn Darts ist der Ausrüster für diesen Verband.

GDC – German Darts Corporation

Dies ist ein Ableger der PDC, der seit 2006 existiert.

PDC Europe

Ist der konsequenten Weiterentwicklung geschuldet. Sie entstand 2009 aus der GDC.

Bekannte und interessante Meisterspieler

Michael van Gerwen

Der amtierende Weltmeister „Mighty Mike“ ist bekannt durch sein grellgrünes Trikot mit den stilisierten Buchstaben MvG als Aufdruck. Mit „Seven Nation Army“ von The White Stripes wird sein Einlauf in die Arena musikalisch begleitet.
Der Niederländer ist am 25. 04. 1989 geboren und spielt seit 2003 an der Dartscheibe.
Seit 2012 gewinnt er regelmäßig große Turniere.
Seine Pfeile wiegen 23 g, andere Angaben meinen 25,3 g, und kommen aus dem Hause McKicks

Phil Taylor

Er ist der Altmeister des Steeldarts. Der Engländer ist am 13. 08. 1960 geboren und nennt sich auf der Bühne „The Power“ und so heißt auch die Einlaufmusik für ihn von Snap. Sein dunkles Trikot ist von blau-weißen Blitzen überzogen, was seine unbändige Power eindrucksvoll zum Ausdruck bringt.
Er begann seine Profikarriere 1988 und hatte 1990 seinen ersten Weltmeistertitel.
Er ist einer der Gründungsmitglieder der PDC und 16facher Weltmeister.
Er spielt momentan mit 26 g Target Power-9Five Generation 3 Pfeilen.

Gary Anderson

Charakteristisch für den Auftritt des „Flying Scotsman“ ist sein dunkles Hemd mit dem karierten linken Ärmel. Seine Einlaufmusik ist „Jump Around“ von House of Pain. Er ist 22. 12. 1970 geboren und begann mit dem Präzessionssport im Alter von 26 Jahren. Er startete bei der BDO und wechselte 2008 zur PDC. 2015 und 2016 holte er den Weltmeistertitel.
Er spielt mit 22 g schweren Pfeilen von Unicorn.

Adrian Lewis

Der Engländer ist am 21. 01. 1985 geboren und nennt sich „Jackpot„. (Dieser Name begleitet ihn, weil er als Jugendlicher einmal einen großen Gewinn erzielte, den er aber wegen seines geringen Alters nicht ausgezahlt bekam.) Er trägt ein dunkles Trikot mit orangefarbenem Aufdruck und läuft zu „Reach Up“ von Perfecto Allstarz ein.
Er begann 2003 bei der BDO und wechselte noch im selben Jahr zur PDC.
Seine Darts sind 21 g Target.

James Wade

Der linkshändige Engländer wurde am 06. 04. 1983 geboren und nennt sich „The Machine„, denn er ist gelernter Automechaniker. Er läuft zu „The Boys are back in town“ von Thin Lizzy ein und begann 2001 seine Profikarriere bei der BDO. Seit 2004 ist er bei der PDC. Sein Outfit besteht meist aus einem dunklen schlichten Shirt und einem braunen Gürtel.
Er wirft 20 g schwere Unicorn Darts.

Dave Chisnall

Chizzy“ ist am 12. 09. 1980 in England geboren. Er kommt in einem gelben Trikot zu „Dizzy“ von Vic Reeves & The Wonderstuff auf die Bühne. 1997 brach sich der Fußballspieler ein Bein und sah sich so gezwungen, die Sportart zu wechseln. Sein Talent wurde sofort erkannt und so begann er 2004 bei der BDO und wechselte 2011 in die PDC.
22 g Target ist sein Wurfgerät.

Raymond van Barneveld

Der sympathische Niederländer wurde am 20. 04. 1967 geboren und begann mit 14 Jahren das Spiel mit den Pfeilen. Der gelernte Postbote begann seine Karriere bei der BDO und wechselte 2006 zur PDC. „Barney“ läuft zu „Eye of the Tiger“ von Survivor ein und trägt ein beeindruckendes Tigerauge in Orange auf dunklem Shirt. Seit er Großvater wurde, ist dieses ehedem rückengroße Motiv noch dezent an der Seite zu finden, während auf der Rückseite ein fröhlicher Barney Geröllheimer prangt.
Mit 25 g sind seine Pfeile von Unicorn relativ schwer.

Peter Wright

Der Schotte wurde am 10.03.1970 geboren und läuft zu „Don ‚t Stop the Party“ von Pitbull ein und gibt dabei eine fröhliche Tanzperformance zum Besten. Das passt hervorragend zu seinem Outfit, denn er trägt nicht nur einen bunten Iro, sondern auch ständig wechselnde bunte Kleidung zu seinen Events. Seit einigen Jahren werden diese Stücke exklusiv von seiner Frau speziell für ihn entworfen. Sie macht ihm auch immer die Frisuren zurecht. Das Bild eines gefährlich weit aufgerissenen Schlangenschlunds auf seiner linken Kopfseite verrät seinen Bühnennamen „Snakebite„.
Seine Pfeile sind von Red Dragon und wiegen 26 g.

Max Hopp

Der „Maximiser“ ist zurzeit der deutsche Stern am Steeldarts-Himmel. Er ist am 20. 08. 1996 geboren und wechselte 2012 nach einem Jahr bei der BDO zur PDC. Sein Einlauf wird von „Yaya Kolo“ von DJ Kicken begleitet. 2015 wurde er Junioren Darts Weltmeister der PDC.
Er wirft mit Bull’s Champion Darts.

Simon Whitlock

The Wizard“ wurde am 03. 03. 1969 geboren. Der Australier mit dem interessanten Erscheinungsbild (langer Bart und Rastalocks) läuft zu „Down Under“ von Men at Work ein. Er begann seine Karriere 2002 bei der PDC, wechselte aber im Jahr darauf zur BDO, weil er so mehr Spiele in seiner Heimat bestreiten konnte. Erst 2009 ging er zurück zur PDC.
Die Pfeile von Red Dragon zu je 22 g sind sein Arbeitsgerät.

Mensur Suljovic

The Gentle“ wurde am 12. 03. 1970 in Serbien geboren, tritt aber als Wahl-Wiener für Österreich an. „Live is Life“ von Opus begleitet den fröhlichen Herrn auf seinem Weg zur Bühne. Sein Trikot wird von Rot dominiert. Er begann seine Karriere mit E-Darts und wurde in dieser Disziplin bereits 1991 Europameister. Er gilt als „der Phil Taylor des E-Darts“. Stelldarts-Profi ist er seit 1999.
Mit nur 16 g sind seine Pfeile von Bull’s echte Leichtgewichte.

Michael Smith

Der „Bully Boy“ wurde am 18. 09. 1990 in England geboren und gilt als „Zögling“ von Gary Anderson. Seit 2008 ist er bei der PDC und läuft zu „Back in Black“ von AC/DC ein. Er war 2013 Junioren Darts Weltmeister der PDC.
Er favorisiert die 22 g schweren Darts von Unicorn.

Jelle Klaasen

Am 17. 10. 1984 erblickte „The Cobra“ das Licht der Welt. Der Niederländer begann 2004 bei der BDO seine Profikarriere und wechselte 2007 zur PDC. Seine Begleitmusik für den Einlauf ist „Hate to Say I Told You So“ von The Hives. Sein dunkles Trikot ist in Orange und Silbergrau bedruckt.
Er spielt mit Monster Darts mit dem Gewicht von 22 g.

Stephen Bunting

The Bullet“ kommt aus England und ist am 09. 04. 1985 geboren. Er wird von der Einlaufmusik „Surfin‘ Bird“ von Trashmen begleitet und führt ein ganz eigenwilliges Tänzchen dabei auf. Sein Outfit ist meist schlicht dunkel gehalten. Er spielt seit 2014 bei der PDC, begann jedoch schon im jungen Alter von 14 Jahren mit diesem Sport.
Er spielt mit 12 g Target Pfeilen und hat somit die leichtesten Darts.

Robert Thornton

Der ruhige Schotte mit dem Bühnennamen „The Thorn“ wurde am 17. 07. 1967 geboren und läuft zu „I ‚m Gonna Be (500 Miles) von The Proclaimers ein. Nach langer Abstinenz begann er im Jahre 2002 (manche Quellen sagen auch 2004) bei der BDO als Profi und wechselte 2008 zur PDC.
Er spielt mit 26 g Red Dragon Pfeilen.

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