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Mit den richtigen Dartpfeilen ins Schwarze treffen

Voller Konzentration steht der Dartspieler vor der Scheibe. Der Pfeil liegt ruhig in der Hand und es ist beinahe spürbar, wie der Spieler den Flug des Pfeils schon vor seinem geistigen Auge sieht, bevor der eigentliche Wurf passiert. Dann ist es soweit, mit einer geschmeidigen aber kraftvollen Bewegung wird der Dartpfeil auf die Reise geschickt und landete wenige Augenblicke später mitten in der Scheibe. Es ist geschafft, das Bulls Eye ist getroffen und der Spieler geht mit zufriedenem Blick zur Scheibe, sammelt seinen Pfeil wieder ein und räumt seinen Platz für den Kontrahenten.

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Bewertung
Gewicht28 g21 g21 g22 g, 24g
Barrel Material90% Wolfram Tungsten Steel90% Wolfram 90% Wolfram Tungsten Steel80% Wolfram Tungsten Steel
SchaftNylonAluminiumNylonNylon
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Darts ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung und inzwischen auch für viele eine ernstzunehmende Sportart. Dank diverser Fernsehübertragungen von Turnieren ist die Aufmerksamkeit auf diesen Sport extrem gestiegen und immer mehr möchten abseits der alten Scheibe, die schon seit der Kindheit in der Garage hängt, ihr Glück beim Dartspiel versuchen. Viel Ausrüstung ist dafür nicht nötig. Nur eigene Dartpfeile sind von Anfang an zu empfehlen – Konzentration, Technik und viel Übung sorgen gepaart mit den richtigen Pfeilen für den Erfolg.

Aufbau Dartpfeil

Ein Dartpfeil besteht aus mehreren Teilen und kann entweder als kompletter Pfeil oder in Einzelteilen gekauft und dann zusammen gebaut werden. Jedes einzelne Teil hat seine Funktion und nur wenn alles richtig auf den Spieler abgestimmt ist, können auch außergewöhnliche Leistungen erzielt werden. Es ist also ähnlich wie bei Tennisschlägern, bei denen auch die richtige Auswahl notwendig ist, um das Talent und die Technik bestmöglich im Spiel einzusetzen.

Wo Anfänger oft auf Komplett-Pfeile zurückgreifen und sich beim ersten Kauf nicht viele Gedanken machen, wissen ambitionierte Hobby-Spieler und Profis doch ganz genau, worauf es bei der Auswahl der einzelnen Bestandteile des Pfeils ankommt.

Ein Dartpfeil besteht aus

Tip/Point

Als Tip oder auch Point bezeichnen Dartspieler die Spitzen des Pfeils. Je nachdem, auf welcher Art von Dart-Board gespielt wird, sind die Spitzen aus Stahl oder Kunststoff gefertigt. Die Spitzen sorgen dafür, dass der Dartpfeil die Scheibe nicht nur trifft, sondern auch fest in ihr stecken bleibt. Punkte zählen nämlich nur dann, wenn der Pfeil steckt, prallt er ab oder fällt wieder aus der Scheibe, ist der Wurf ungültig. Die Tips oder auch Points haben also eine wichtige Funktion.

Bei den Kunststoff-Spitzen wie auch bei den Metall-Spitzen gibt es verschiedene Ausführungen. Je nach Wurftechnik des Spielers werden längere oder kürzere Spitzen eingesetzt und gerade bei den Kunsstoff-Spitzen gibt es neben günstigen Spitzen in großer Stückzahl, die eher kurzlebig ist und oft gewechselt werden müssen, auch so genannte Longlife Spitzen, die sich durch eine bessere Stabilität und natürlich auch Haltbarkeit auszeichnen.

Die Stahl-Spitzen sind sehr spitz, um in Scheiben auch wirklich gut zu halten. Kunststoff-Tips sind dagegen an der Spitze abgerundet, um die Scheiben zu schonen. Gewechselt werden die Spitzen, in dem sie aus dem Schaft des Dartpfeils heraus gedreht werden. Sie sind also mit einem Gewinde versehen, so dass ein einfaches und schnelles Wechseln möglich ist. Es gibt außerdem noch Tips, die als Conversion Points bezeichnet werden. Damit sind Stahl-Spitzen gemeint, die sich auf Softdarts schrauben lassen.

Barrel

Als Barrel bezeichnet man beim Dartpfeil das Griffstück, das direkt an die Spitze anschließt. Viele Dartspieler bezeichnen diesen Teil als den wichtigsten an ihren Pfeilen, denn die Barrels beeinflussen maßgeblich das Gewicht des gesamten Dartpfeils. Auch bei den Barrels gibt es Unterschiede, sie sind in drei grundlegende Arten aufgeteilt, die vor allem im Material differieren:

  • Tungsten (Wolfram, wobei der Wolfram-Anteil prozentual angegeben wird)
  • Brass (Messing)
  • Nickel

Neben dem Material gibt es auch Unterschiede in der Bauform der Barrels, die wiederum das Gewicht beeinflussen. Interessant ist, dass bei Tungsten-Barrels das Gewicht nicht unbedingt die Dicke beeinflusst. Je höher hier der Wolfram-Anteil ist, desto dünner kann der Pfeil sein, ohne dabei weniger Gewicht zu haben. Gerade bei Profis kann so etwas ein entscheidender Punkt in der Spieltechnik sein.

Neben den eigentlichen Barrels gibt es noch zusätzliche Erweiterungen, wie Powerpoint und Hammerhead, die durch bewegliche Spitzen ein Abprallen verhindern. Noch spezieller sind M3 Barrels, die durch ein außen liegendes Gewinde ermöglichen, dass der Pfeil noch dünner ist, ohne an Gewicht zu verlieren. Entscheidet man sich für Sonderausführungen bei den Barrels, können auch keine Standard-Tips oder -Shafts verwendet werden, sondern auch sie müssen auf die Barrels angepasst sein.

O-Ring

Direkt über den Barrels befindet sich, als Verbindung zum Shaft, der O-Ring. Dieser kleine Gummiring stellt sicher, dass sich der Shaft beim Wurf nicht lockert und somit das Flugverhalten des Pfeils beeinträchtigt. Früher hat diese Funktion ein Loctite (Schraubensicherung) übernommen, doch der ist inzwischen bei keinem Dartspieler mehr zu finden. Als Alternative zu herkömmlichen Shafts werden höchstens noch Shafts aus Nylon verwendet, die einen O-Ring überflüssig machen, da sich diese Shafts nicht lösen.

Shaft

Auch beim Shaft, der den hinteren Teil des Dartpfeils markiert, gibt es wieder unterschiedliche Ausführungen. Dartspieler sprechen hier von:

  • Mini
  • X-Short
  • Short
  • Medium
  • Long

Beim Material hat man hier die Wahl zwischen dem schon erwähnten Nylon, Aluminium und auch Carbon. Bei der Auswahl des Shafts kommt es den Spielern vor allem auf die Länge des Shafts an. Ein längerer Shaft beispielsweise verlagert das Gewicht des Dartpfeil in den hinteren Bereich. Das ist bei unterschiedlichen Wurftechniken teilweise sehr interessant und ermöglicht es beispielsweise, mehrere Pfeile übereinander zu werfen, da sie durch die Gewichtsverlagerung leicht nach unten hängen.

Ist der Shaft aus Nylon, wird dazu noch ein Collar (auch Shaftring oder Shaftkrone genannt) benötigt. Dadurch wir das Shaft-Ende zusammengehalten, damit der Flight seine Position nicht verändern kann.

Flight

Als Flights werden die Flügel bezeichnet, die am Ende eines Dartpfeils angebracht sind. Sie haben eine große Auswirkung auf die Flugbahn des Pfeils. Für die Flights wird als Material normalerweise Polyester oder Nylon verwendet – viel wichtiger als das Material ist allerdings die Form. Die meisten Spieler nutzen Standard-Flights, wobei hier das Wort Standard ein dehnbarer Begriff ist, denn auch diese Flights unterscheiden sich in ihren Ausführungen. Je nach Auswahl des Flights, sind diese teilweise auch etwas fester und dicker, so dass sie eine stabilere Flugbahn haben. Diese Unterschiede bei den Flights erklären die teils höheren Preise und lassen auf den ersten Blick erkennen, wer Dart als Freizeitbeschäftigung ansieht und wer es mehr als Sport wahrnimmt.

Protector

Schlussendlich sollte für den Flight auch noch ein Protector verwendet werden. Dieser bietet Schutz, wenn weitere Pfeile geworfen werden, die den ersten treffen könnten. Sie verhindern außerdem, dass ein Aluminum Shaft die Flights beschädigen kann. Ein solcher Protector ist meist aus Nylon oder Aluminium gefertigt.

Unterscheidung Softdarts und Steeldarts

Ob man Softdarts kaufen oder Steeldarts kaufen möchte, hängt davon ab, auf welche Scheibe man spielt. Die Variante mit Stahl-Tips wird für herkömmliche Scheiben genutzt, die auch als Sisal oder Bristle Dartboard bekannt sind. Die Dartpfeile mit Kunststoff-Points werden für elektronische Dartscheiben verwendet, wie sie häufig in Kneipen oder natürlich auch in Wettkämpfen zu sehen sind. Sie haben den Vorteil, dass sie beim Auftreffen auf die Scheibe die Elektronik nicht beschädigen können.

Gerade bei der Verwendung der Steeldarts sollte auf gewisse Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden, da die Pfeile sehr spitz sind und somit auch ein Verletzungsrisiko besteht. Für Kinder sind diese Art der Pfeile nicht geeignet und auch Erwachsene sollten sorgsam damit umgehen und vor allem beim Werfen darauf achten, das niemand in der Nähe steht und somit verletzt werden kann.

Weitere Unterschiede zwischen Soft- und Steel-Darts gibt es im Gewicht und teilweise auch in der Länge. Gerade bei der Metall-Ausführung bevorzugen die Spieler meist etwas schwerere Pfeile, im Gegensatz dazu mögen Spieler an der elektronischen Scheibe die leichten Varianten lieber. Laut Reglement dürfen die Soft-Pfeile ein Gewicht von 18 Gramm nicht überschreiten, beim den Metall-Pfeilen sind hingegen bis zu 50 Gramm möglich.

Warum eigene Dartpfeile?

Wer sich für den Dartsport interessiert (und sei es nur als Freizeitbeschäftigung), stellt sich auch oft die Frage, ob wirklich eigene Dartpfeile angeschafft werden müssen oder auch nicht. Ein Muss gibt es natürlich nicht, aber die Verwendung eigener Pfeile hat schon seine Vorteile. Bei den Pfeilen, die gerade in Kneipen ausgegeben werden, wird leider nicht immer darauf geachtet, ob alle Bestandteile des Pfeils noch in Ordnung sind. Die Flights sind oft geknickt oder eingerissen, die Gewinde ausgeleiert und ähnliches. Das hat natürlich auch einen Einfluss auf das Spiel. Mit eigenen Pfeilen wird viel sorgsamer umgegangen und geht mal ein Flight kaputt, tauscht man ihn aus.

Ein weiterer Vorteil von eigenen Pfeilen ist, dass man das Gewicht und die Materialien selbst bestimmen kann. Selbst Anfänger merken schnell, ob ihnen leichtere oder schwerere Pfeile mehr liegen und auch bei der Dicke des Barrles entwickeln sich schnell Vorlieben. Auf die kann man dann bewusst eingehen und entwickelt man sein Können an der Scheibe weiter, können die Teile je nach Wunsch einfach ausgetauscht werden, ohne das man gleich ein Set neuer Pfeile braucht.

Worauf kommt es bei der Auswahl des Dartpfeils an?

Gerade als Anfänger ist die Auswahl an Dartpfeilen bzw. Einzelteilen sehr verwirrend. Empfohlen wird daher gerade zu Anfang der Kauf von fertigen Pfeilen, die am besten nicht zu leicht sind. In unserer Vergleichstabelle finden Sie die passenden Steeldarts, sowie Softsdarts. Auf dünnere und leichtere Modelle kann gewechselt werden, wenn die Technik verfeinert wurde. Am Anfang ist es jedoch erst einmal wichtig, ein Gefühl für diesen Sport zu bekommen, Pfeile leicht an die Scheibe zu kriegen und somit zu üben. Mit der Zeit kann dann die Technik verfeinert werden und dann kristallisiert sich auch die persönliche Wurftechnik heraus, die schlussendlich für die Auswahl der richtigen Pfeile verantwortlich ist.

Auch benötigen Anfänger nicht gleich die teuersten Modelle oder große Sets mit vielen einzelnen Bestandteilen, aus denen der individuelle Pfeil zusammen gesetzt wird. Das sind Themen und Investitionen, mit denen man sich auseinander setzen kann, wenn auch sicher ist, dass der Sport länger ausgeübt wird und nicht nur für die ersten zwei Wochen interessant ist. Wer also Softdarts kaufen oder Steeldarts kaufen möchte, kann ruhig klein beginnen und sich mit steigender Erfahrung dann besser ausrüsten.

Wichtig ist, das gerade bei Softdarts gleich die Tips mit geordert werden – und das auch ruhig in größeren Mengen. Gerade in der Anfangszeit werden hier einige Spitzen verbogen, abgeknickt oder sogar abgebrochen. Die Points sind jedoch so preisgünstig, das bei ihnen wirklich nicht gespart werden muss.

Fortgeschrittene Spieler, die schon über Erfahrung verfügen und die richtigen Pfeile für die eigene Wurftechnik suchen, sind auch mit dem Kauf eines Sets gut beraten. Dieses Set kann dann um zusätzliche Barrels, Shafts und Flights erweitert werden, bis schlussendlich der perfekte individuelle Pfeil in der Hand liegt. Diese Vorgehensweise beim Kauf hat sich bewährt und wird auch oft von Profis angewendet, wenn Neues getestet wird. So kann auch genau festgestellt werden, wie die Wirkung der einzelnen Teile des Pfeils auf das Ergebnis ist und die künftige Auswahl fällt dann viel leichter.

Eine Anekdote zum Schluss

Das man mit Dartpfeilen nicht nur Darts spielen kann, wurde 2008 bei der Sendung Wetten, dasss…? in Erfurt bewiesen. Der damals 12-jährige Kandidat Maiko wettete, dass er aus ca. drei Metern Entfernung so viele Steeldarts auf eine Holzwand werfen könnte, um anschließend an dieser Wand mit Hilfe der Pfeile fünf Meter hoch zu klettern. Damit der Junge immer waagerecht werfen konnte, wurde er mit einem Gabelstapler Stück für Stück hochgefahren.

Die Wette war wirklich spannend und Maiko warf alle Dartpfeile, die er zum Klettern benötigte. Beim ersten Kletterversuch löst sich auf der Höhe von etwa zwei Metern ein Pfeil und Maiko stürzt (gesichert) ab. Um den Aufstieg erneut zu machen, musste der abgefallene Pfeil neu geworfen werden. Im zweiten Versuch war nach etwa drei Metern Schluss und aufgrund der schon benötigten Zeit rechnete niemand mehr damit, dass Maiko es noch einmal versuchen könnte. Angefeuert von dem Publikum nahm der Junge allerdings die Herausforderung an und startete den dritten Versuch, bei dem er dann tatsächlich nur mit der Hilfe der Dartpfeile eine fünf Meter hohe Wand erklomm. Die Wette war gewonnen und nicht nur Maiko war überglücklich.

Fazit:

Die Auswahl der richtigen Dartpfeile erfordert Zeit und je nach Erfahrungs- und Übungsstand werden immer mal wieder neue Pfeile oder Einzelteile benötigt, um die Wurftechnik bestmöglich zu unterstützen. Die Auswahl dabei ist groß und für jeden Spieler findet sich mit der Zeit der ideale Pfeil. Auf unserer Plattform sind Sie bestens beraten, wenn Sie hochwertige Darts zu günstigen Preisen kaufen wollen.

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