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 Badminton Ball

Badminton – Der Freizeitspaß für Jung und Alt

Badminton, bei einigen auch als Federball bekannt, ist eines der berühmtesten Rückschlagspiele. Gespielt wird mit einer Feder, die in der Fachsprache als Shuttlecock bezeichnet und Schlägern. Ziel ist es, den Shuttlecock so zu spielen, dass der Gegner ihn nicht gemäß der Regeln wieder zurückspielen kann. In der bekanntesten Variante treffen zwei Spieler aufeinander, es sind aber auch Matches im Doppel möglich.

Gespielt wird üblicherweise in einer Halle, denn der Federball ist sehr wind-anfällig. Als Feld dient eine abgegrenzte Fläche mit einem Netz in der Mitte.
Ähnlich wie Tennis ist Badminton ein sehr laufintensives Spiel. Es verbessert die Fitness also merklich. Wahrscheinlich ist es deswegen so beliebt – weltweit sind offiziell 14 Millionen Spieler verzeichnet. Als besonders wichtig erachten geübte Badmintonspieler natürlich ihre Schläger, wir haben sowohl Profi- als auch Hobbyvarianten im Überblick.
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Bewertung
Angriff
Abwehr
Fehlerverzeihend
Gewicht100 g86 g84 gca. 100 g
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Natürlich können Freitzeitspieler Badminton auch Outdoor im eigenen Garten oder auf sonstigen Flächen betreiben.

Eine kurze Geschichte

Möglicherweise ist Badminton bereits über 2000 Jahre alt. Jedenfalls legen Zeichnungen, die Forscher in Indien gefunden haben, diesen Schluss nahe. Sie zeigen zwei sich gegenüberstehende Spieler, die mit flachen Hölzern eine Feder über ein Netz schlagen. Seine heutige Form haben die Europäer zu Zeiten des Barock entwickelt. Schon damals bekam die Feder den Namen Shuttlecock. Das Spiel war damals zwar beliebt, aber noch lange nichts für jedermann. Zunächst gaben sich nur die feinen Gesellschaften an den Höfen dieser Freizeitbeschäftigung hin.

Richtig groß hat Badminton der englische Adel. Im Jahr 1899 richteten die Briten die erste Meisterschaft aus – und der Sport wurde auch in der breiten Bevölkerung populär. Allerdings war die Suche nach einem geeigneten Spielfeld nicht unbedingt leicht. Es gibt Berichte, dass Partien in Kirchen ausgetragen worden sind. Dort war es windstill und die hohen Dächer boten ausreichend Platz für die Federbälle. Die Situation besserte sich allerdings schnell und die ersten Hallen in Frankreich und England entstanden.
In Deutschland ging es erst nach dem zweiten Weltkrieg los. Die ersten deutschen Meisterschaften wurden 1953 ausgetragen – in Wiesbaden. Der Boom ging dann in den 1970er Jahren los: Es wurden zahlreiche Hallen gebaut und Badminton wurde zu einer populären Sportart – und Teil des Schulsports.
Badminton Tournier

Badminton heute

Der deutsche Badminton-Verband zählt inzwischen 217 000 Mitglieder in 2700 Vereinen. Hinzu kommen zahlreiche Hobbyspieler, die nicht in einem Verein organisiert sind. Die Zahl wird auf bis zu 4,5 Millionen aktive Spieler geschätzt. Sie üben den Sport vor allem in Fitness-Centern und Ballsporthallen aus. In der Regel gibt es für Anfänger dort auch das Angebot mit einem Trainer den Sport zu erlernen. Denn das Rückschlagspiel gilt als idealer Freizeitsport, der auch von Erwachsenen noch gut erlernt werden kann.

Durch die großen Laufwege verbessert er die körperliche Fitness. Dabei ist die Ausrüstung vergleichsweise günstig. Für den Anfang können Schläger in den Hallen geliehen werden und auch die Anschaffungskosten halten sich im Rahmen. An die Füße müssen nur einfache Hallenschuhe – und auch sie sind im Fachhandel günstig zu haben.

Die grundlegenden Regeln

Von der Spielart her ähnelt Badminton sehr stark dem Tennis. Ein Spieler bringt den Ball durch Aufschlag ins Spiel – und dann versuchen die Kontrahenten den Ball so zu schlagen, dass der Ball vom Gegner nicht regelgerecht zurückgespielt werden kann. In der Fachsprache nennt sich dieses Prinzip Rückhandspiel. Aber werfen wir einen Blick darauf, wann ein Ball gemäß den Regeln gespielt worden ist:

Im Badminton ist das Feld durch Linien begrenzt. Innerhalb dieser Markierung muss die Feder angenommen werden. Landet sie außerhalb der weißen Begrenzungen, ist sie im Aus. Der Spieler, der das verursacht, hat einen Fehler gemacht und der andere bekommt einen Punkt. Da Badminton in Hallen gespielt wird, ist das Feld aber nicht nur zweidimensional begrenz.

Auch wenn der Ball an die Decke gespielt wird, ist das ein Fehler. Eine Berührung des Netzes ist im Spielverlauf kein Problem, sie wird lediglich beim Aufschlag als Fehler gewertet. Zu beachten ist, dass die Linien vier Zentimeter breit sind und in ihrer vollen Breite zum Spielfeld gezählt werden. Kommt der Ball also auf der Linie auf, ist er noch im Feld. Ob dies der Fall ist oder nicht, entscheidet der Linienrichter.

Wie bereits erwähnt, ist im modernen Badminton ein Punktgewinn zu jeder Zeit möglich. Lange Zeit konnte nur der Aufschläger punkten. Da diese Regelung die Spiele jedoch in die Länge zog, glich der internationale Verband die Regeln denen des Tennis an. Gewinnt der Rückspieler einen Punkt, so wechselt auch der Aufschlag unmittelbar. Nun aber zu den Regeln für den Aufschlag:

Im Normalfall wird der Ball von der hinteren Aufschlaglinie ins Spiel gebracht. Der Spieler positioniert sich also am äußeren Ende des Feldes entweder auf der rechten oder der linken Seite. Beim ersten Aufschlag wird die jeweilige Seite ausgelost, im Spiel wird sie nach folgender Regel bestimmt: Bei geradem Punktestand wird von rechts aufgeschlagen, bei ungeradem von links. Der Kontrahent des Aufschlagenden steht dabei jeweils Diagonal von diesem.

Badminton Schläger Damit die Bedingungen stets für beide Parteien gleich sind, werden im Badminton die Seiten gewechselt. Im Spiel geschieht dies normalerweise immer am Ende eines Satzes. Es gibt allerdings eine Ausnahme von dieser Regel: Wenn es im dritten und entscheidenden Satz dazu kommt, dass ein Spieler mehr als elf Punkt erreicht, wird nach diesem Zeitpunkt gewechselt. Die Spieler sind angehalten, dies schnell zu erledigen – in der Regel dann, wenn der Fehler erkannt wird.

Eine Badminton Partie wird von einem Schiedsrichter geleitet – er zählt die Punkte und überwacht die Einhaltung der Regeln. In höheren Ligen und im internationalen Sport stehen ihm Linienrichter zur Seite.
Es kann auch dazu kommen, dass ein Aufschlag wiederholt werden muss. Dies kann entweder auf Anweisung des Schiedsrichters oder auf Antrag eines Spielers geschehen. Kommt es zu einer Wiederholung wird der vorhergehende Aufschlag unter den vollkommen gleichen Vorraussetzungen noch einmal ausgeführt. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn der Gegner noch nicht bereit war und seine Position noch nicht eingenommen hatte. Aber auch unvorhergesehene Ereignisse können eine solche Wiederholung provozieren – zum Beispiel, wenn ein Ball aus dem Nachbarfeld das Spiel stört.

Zählweise

Im Klassischen Badminton kommt die sogenannte Rallypoint-Zählweise zum Einsatz. Das bedeutet, wie bereits erwähnt, bei jedem Ballwechsel wird ein Punkt vergeben. Fans kennen diese Methode vielleicht aus dem Volleyball. Ein Satz geht dabei im Erwachsenen-Sport über 21 Gewinnpunkte. Dabei ist zu beachten, dass am Ende des Satzes ein Abstand von mindestens zwei Punkten notwendig ist. Ist das nicht der Fall, wird solange gespielt, bis ein Kontrahent mit mindestens zwei Punkten vorne liegt – allerdings nur bis maximal 30 Punkte. Steht es als 29 zu 29 gewinnt derjenige den Satz, der den nächsten Punkt macht. In der Regel wird über zwei Gewinnsätze gespielt – hier reicht ein Satz Vorsprung, um das Match zu gewinnen.

Was ist für Badminton notwendig?

Schläger

Das wichtigste ist sicherlich ein guter Badminton Schläger. Um wirklichen Spielspaß zu erleben, sollte es ein Modell aus dem Fachhandel sein. Die Sets aus dem Spielwarenladen sind viel zu weich bespannt. Gehobene Modelle sind aus Carbon gefertigt, einfache aus Stahl. Das schlägt sich vor allem beim Gewicht nieder – und ein guter Schläger ist leicht. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Steife des Rahmens. Damit der Ball präzise gespielt werden kann, sollte sie möglichst hoch sein. Und zu guter letzt kommt es noch auf die Bespannung an.

Anfänger werden sicherlich mit einfachen Kunststoff-Saiten glücklich. Sie sind günstig, langlebig und ermöglichen früh präzise Ballwechsel. Ambitionierte Spieler sollten zu Saiten aus Naturdarm greifen. Sie ermöglichen ein noch genaueres Spiel. Bei der Bespannung heißt es, die eigenen Vorlieben im Spiel zu beachten. Je straffer die Saiten gespannt sind, desto härter sind naturgemäß die Schläge. Aber Vorsicht: Härter ist nicht immer besser. Gerade Anfänger werden sich mit harten Saiten sehr schwer tun – denn mit wenig Kraft wird die Feder so schnell ins Aus geschlagen. Also für den Anfang eine weichere Bespannung wählen. Hier geht`s zu den Badmintonschlägern..

Shuttlecock oder Federball

Für die Profis gibt es nur eine Wahl: Einen Shuttlecock aus natürlichen Federn. Er wird in allen höheren Ligen und internationalen Wettbewerben eingesetzt. Die Bauweise ist dabei stets gleich: Der Kopf ist aus Kork und die Federn stammen von Gänsen oder Enten. Ein solcher Shuttlecock bringt ganz besondere Eigenschaften mit: Er fliegt besonders schnell und kann präzise zum Gegner gespielt werden. Aber ein solches Spielgerät kostet seinen Preis und geht schnell kaputt. Denn so gut die Verarbeitung auch ist, die Federn sind naturbelassen und brechen.

Ein anderes Problem bringen die Naturprodukte auch noch mit sich: Sie sind nicht immer vollkommen gleich. Manche Federbälle fliegen zum Beispiel schneller als andere. Deswegen sind die Shuttlecocks in verschiedene Geschwindigkeitsstufen unterteilt.

Für das Training oder den Anfänger gibt es auch Federbälle aus Kunststoff. Sie sind robust und haben stets die gleichen Eigenschaften. Allerdings muss hier einschränkend gesagt werden, dass die Eigenschaften beim Flug weniger gut sind. Im Normalfall reagieren sie in der Luft etwas Träger als die Produkte aus natürlichen Federn. Profis monieren vor allem, dass sie etwas langsamer in der Luft sind – und somit vom Gegner einfacher zurückgespielt werden können. Was für den ambitionierten Spieler ein Nachteil ist, kann für den Anfänger zum Vorteil werden. Sie können eben einfacher zurückgespielt werden – und somit sind bereits am Anfang lange Ballwechsel möglich. Das steigert die Spielfreude und motiviert die Novizen, weiter zu machen. Hier geht`s zu den Badmintonbällen..

Netz, Spielfeld und Umgebung

Genauso wie beim Tennis brauchen Badminton-Spieler ein abgegrenztes Spielfeld und ein Netz – über das der Federball gespielt wird. Das Feld selbst ist 13,40 Meter lang und 6,10 Meter breit – also etwas kleiner als beim großen Bruder Tennis. Linien zeigen die seitlichen Begrenzungen, die hintere und vordere Aufschlaglinie an. In einigen Varianten gibt es auch noch eine Markierung für die hintere Aufschlaglinie im Doppellinie und die passenden Seitenlinien. Die Linien selbst sind vier Zentimeter breit und selbst Teil des Spielfeldes.

Das Netz markiert die mittlere Linie des Spielfeldes. Es ist rund 1,55 Meter hoch und darf während des Spiels nicht vom Ball berührt werden.
Auch wenn Kinder Federball gerne am Strand oder auf der Wiese spielen, kann Badminton nur in einer Halle betrieben werden. Die Federbälle sind zu windanfällig und so würde im freien durch natürliche Einflüsse der Spielverlauf verfälscht werden. Die Halle sollte dabei mindestens sechs Meter hoch sein – in Profibetrieb werden regelmäßig höhere Gebäude genutzt. Die Feder darf die Decke im Spiel nicht berühren – tut sie es doch, gilt das als Fehler. Hier geht`s zu den Badmintonnetzen..

Der Untergrund ist stets mit Kunststoff bedeckt. Auch hier gilt wieder: Je höher die Ansprüche an das eigene Spiel, desto höher auch die Ansprüche an den Untergrund. In den hohen Ligen und international wird nur auf speziell federnden Untergründen gespielt. Das bietet sich allerdings auch für Anfänger an, denn Badminton kann sehr schnell auf die Gelenke gehen. Und so sollten auch Anfänger, die regelmäßig spielen, ihre Stamm-Halle nach diesen Gesichtspunkten auswählen.

Freizeitvariante im Freien

Trendbewusste Sportler haben das schöne Badminton aus den Hallen befreit – unter dem Namen Speedminton. Die Macher werben damit, dass dieser Sport nahezu überall betrieben werden kann – sogar auf Dächern von Hochhäusern. Das Besondere an Speedminton sind die speziellen Schläger und die speziellen Federn.

Die Schläger sind ein wenig schwerer als ihre Kollegen für Halle. Auch die Bespannung ist etwas straffer. So soll es möglich sein, denn Ball besonders hart zu spielen – und so den Einfluss des Windes auszugleichen. In der Form erinnern die Schläger eher an die Rackets für Squash, sie sind leicht dreieckig. Auch das dient wieder härteren Schlägen. Auch sind sie etwas kleiner als die echten Badminton-Schläger. Auch damit soll die Schlagkraft noch einmal gesteigert werden. Die Federn selbst sind aus Kunststoff und auch ein wenig schwerer. Um in der Nacht spielen zu können, gibt es sie auch mit einer Vorrichtung für Knicklichter.

Für das Spiel braucht es kein Netz. Das Spielfeld wird einfach mit Bändern abgegrenzt. Aber auch das ist nicht unbedingt vorgeschrieben. Ambitionierte Sportler können zum Beispiel auch ein Beachvolleyball-Feld nutzen. Die Zählweise ist die selbe wie beim Badminton.
Insgesamt hat Speedminton eher wenig mit der eigentlichen Sportart zu tun. Wer den Sport aber liebt, der wird hier eine gelungene Alternative für die frische Luft finden. Denn die Ausrüstung ist wirklich so konzipiert, dass sie bedenkenlos mit Wind und anderen Einflüssen aus der Umwelt klar kommt – ein wenig anstrengender als in der Halle ist es aber schon.

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